Märchen

Märchen zum Vorlesen, neu aufgeschrieben in einfacher Sprache: Rotkäppchen, Frau Holle und Rumpelstilzchen — für den Abend, nicht fürs Museum.

58 Geschichten

Märchen zum Vorlesen hat niemand an einem Tag erfunden. Sie wurden jahrhundertelang aus dem Gedächtnis erzählt und erst aufgeschrieben, als jemand darüber nachdachte — die Brüder Grimm in Deutschland, Charles Perrault in Frankreich, Hans Christian Andersen in Dänemark. Deshalb gibt es jedes Märchen in mehreren Fassungen, und unsere ist eine weitere.

Wir schreiben sie in einfacher Sprache: kürzere Sätze, weniger Nebenwege, unveränderte Enden. Das ist der ganze Unterschied. Der Wolf bleibt Wolf, die Stiefmutter bleibt Stiefmutter, und wo im Märchen etwas hart ist, steht es da — nur nicht ausgemalt. Ein Märchen, dessen Ende man ändert, ist nicht mehr dasselbe Märchen.

Vorgelesen werden sie ab vier, fünf Jahren, und länger als alles andere: dieselben Märchen wirken noch bei einem Zehnjährigen, der dann andere Dinge darin sieht. Kennt das Kind ein Märchen aus einem Film, lohnt es sich, es hier zu lesen — die Unterschiede sind groß und meistens der erste Grund, aus dem ein Kind den Text selbst sehen will.

Häufige Fragen

Welche Märchen sind hier zum Vorlesen?

Rotkäppchen, Aschenputtel, Schneewittchen, Rapunzel, Dornröschen, Frau Holle, Die Sterntaler, Rumpelstilzchen, Die kleine Meerjungfrau, Däumelinchen, Die Schneekönigin, Pinocchio und weitere.

Sind Ihre Fassungen vollständig?

Sie sind komplett, aber nicht wortgetreu. Wir kürzen Sätze und lassen Nebenhandlungen weg, nie das Ende und nie die Moral.

Ab welchem Alter?

Ab vier, fünf Jahren. Bei den härteren Märchen steht auf ihrer Seite ein höheres Alter; die Vorlesedauer steht unter jedem Titel.