Weltraumgeschichten

Weltraumgeschichten für Kinder: der Mond über dem Dach, Raketen, Planeten und Fragen, auf die Erwachsene nicht immer eine Antwort haben.

6 Geschichten

Weltraumgeschichten für Kinder treffen ein Alter, in dem die Fragen größer werden als die Antworten. Das Kind fragt, was hinter dem Mond ist, und der Erwachsene weiß es oft nicht — eine Geschichte kann darauf mit einer Handlung antworten statt mit einem Vortrag, und das ist hier das Wichtigste.

Der Weltraum ist hier nah, nicht fern. Er beginnt über dem Dach: jemand schaut aus dem Fenster, eine Sternschnuppe fällt, eine Rakete aus Pappe fliegt zum Mars und ist zum Abendessen zurück. Planeten haben Charakter, keine Kennzahlen. Hier und da kommt echtes Wissen vor — dass es auf dem Mond keine Luft gibt, dass die Erde nur eine ist — aber immer in einem Satz, den man ohne Erklärung versteht.

Diese Geschichten wecken mehr, als sie einschläfern. Soll der Abend mit Schlaf enden, liest man sie besser früher und lässt etwas Ruhigeres für den Schluss. Tagsüber wirkt es umgekehrt: nach einer Weltraumgeschichte wollen Kinder meistens malen.

Häufige Fragen

Ab welchem Alter sind diese Geschichten geeignet?

Ab vier Jahren. Am liebsten hören sie Sechs- bis Achtjährige, die schon selbst nach Planeten fragen.

Lernt man aus diesen Geschichten etwas über den Weltraum?

So viel, wie sich in einer Erzählung sagen lässt: dass es viele Sterne gibt, dass der Mond um die Erde kreist, dass es im Weltraum keine Luft gibt. Der Rest ist Fantasie, und so schreiben wir es auch.

Eignen sie sich zum Einschlafen?

Sie wecken mehr, als sie einschläfern. Für den Schluss des Abends sind Einschlafgeschichten besser — eine Weltraumgeschichte liest man früher.