Der kleine Muck

  • 8-10 Min. Lesezeit
  • 12 Seiten

«Der kleine Muck» von Wilhelm Hauff, neu erzählt. Die Zauberpantoffeln, das Stöckchen, das Schätze findet, und zwei Feigenbäume.

In der Stadt Nicea lebte ein Junge, den alle nur den kleinen Muck nannten.

In der Stadt Nicea lebte ein Junge, den alle nur den kleinen Muck nannten. Er war klein und hatte einen Buckel, und sein Kopf war größer als bei anderen Kindern.

Sein Vater hieß Mukrah.

Sein Vater hieß Mukrah. Als der Vater starb, nahmen die Verwandten das Haus und alles darin, und für Muck blieb nichts übrig als die alten Kleider seines Vaters.

Also ging Muck aus der Stadt hinaus, in einem viel zu langen Rock und in Pantoffeln, die ihm bis über die Knöchel standen.

Also ging Muck aus der Stadt hinaus, in einem viel zu langen Rock und in Pantoffeln, die ihm bis über die Knöchel standen. Er wollte irgendwo Arbeit finden.

Er fand sie bei einer alten Frau, die Ahavzi hieß.

Er fand sie bei einer alten Frau, die Ahavzi hieß. In ihrem Haus wohnten viele Katzen und Hunde, und Mucks Arbeit war, sie zu füttern und zu bürsten.

Eines Tages entdeckte Muck in einer Kammer ein Paar große Pantoffeln und ein dünnes Spazierstöckchen.

Eines Tages entdeckte Muck in einer Kammer ein Paar große Pantoffeln und ein dünnes Spazierstöckchen. Er nahm beides mit, weil die Frau ihn schlecht behandelt hatte.

Unterwegs merkte er, was die Pantoffeln konnten: drehte er sich dreimal auf dem Absatz, so trugen sie ihn schneller als ein…

Unterwegs merkte er, was die Pantoffeln konnten: drehte er sich dreimal auf dem Absatz, so trugen sie ihn schneller als ein Pferd, wohin er wollte.

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Textquelle: Wilhelm Hauff † 18.11.1827; das Märchen ist gemeinfrei. Nacherzählt für Marytale in eigenen Worten — kein Abdruck einer fremden Ausgabe.

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