Fabeln

Fabeln mit Moral für einen Abend: Der Löwe und die Maus, Der Rabe und der Fuchs, Der Hase und die Schildkröte. Die Moral steht über jeder Geschichte.

10 Geschichten

Fabeln mit Moral sind die ältesten kurzen Geschichten, die wir kennen — aufgeschrieben in Griechenland vor über zweitausend Jahren, Äsop zugeschrieben. Jede hat eine Figur, ein Ereignis und einen Schluss, und genau deshalb wirken sie bei Kindern, die einem längeren Märchen noch nicht folgen können.

Eine Fabel sagt nicht „sei ehrlich“. Sie zeigt einen Fuchs, der die Trauben nicht erreicht und dann behauptet, sie seien sauer, oder eine Ameise, die im Sommer sammelt, und eine Grille, die spielt. Den Schluss zieht das Kind selbst — das ist das ganze Geheimnis. Die Moral schreiben wir über den Text, getrennt, damit sie das Ende nicht verrät.

Jede Fabel hat wenige Seiten und liest sich in zwei bis acht Minuten. Das macht sie gut für Abende, an denen kaum Zeit bleibt, und gut für ein Gespräch: nach einer Fabel gibt es etwas zu reden, und die Frage „und du, was hättest du gemacht?“ bekommt fast immer eine Antwort.

Häufige Fragen

Ab welchem Alter sind Fabeln geeignet?

Ab vier Jahren. Die Sätze sind kurz, die Figuren sind Tiere, und das Ganze ist zu Ende, bevor die Aufmerksamkeit nachlässt.

Steht die Moral dabei, oder muss das Kind sie erraten?

Wir schreiben sie in einem Satz über den Text, damit sie das Ende nicht verdirbt. Man kann sie vorher lesen, hinterher — oder gar nicht und das Kind fragen, was daraus folgt.

Welche Fabeln sind hier zum Vorlesen?

Unter anderem Der Löwe und die Maus, Der Rabe und der Fuchs, Der Fuchs und die Trauben, Die Ameise und die Grille, Die Stadtmaus und die Landmaus, Der Hirtenjunge und der Wolf sowie Der Wolf im Schafspelz.