Wintergeschichten

Wintergeschichten für kurze Tage und lange Abende: Frost draußen, Schnee auf den Ästen und drinnen etwas Warmes.

13 Geschichten

Der Winter ist in Geschichten die Zeit des Wartens. Nichts wächst, die Tage sind kurz, und die Figuren sitzen drinnen und hören, was draußen vorgeht — deshalb haben Wintergeschichten ein anderes Tempo als Sommergeschichten. Viel Schauen, wenig Eile, und damit gut geeignet für den Abend.

Der Winter kommt hier auf drei Weisen vor. Als Schnee, der das Bekannte unbekannt macht: der Weg nach Hause sieht anders aus, der Hof muss neu entdeckt werden. Als Frost, der ein echter Gegenspieler ist — ein Unterschlupf muss gefunden, Wärme geteilt, eine Nacht überstanden werden. Und als Winterschlaf der Tiere, der leiseste Faden, nach dem Kinder am schnellsten einschlafen.

Es stehen eigene Geschichten neben alten Wintermärchen: Die Schneekönigin, Das hässliche Entlein, das einen harten Winter übersteht, und Der Fausthandschuh, in den immer mehr Tiere hineinpassen. Die kürzeste liest sich in zwei Minuten, die längste in zehn. Die Vorlesedauer steht unter jedem Titel.

Häufige Fragen

Ab welchem Alter sind diese Geschichten geeignet?

Ab drei Jahren. Der Fausthandschuh und die Geschichten über den Winterschlaf sind die einfachsten; Die Schneekönigin braucht schon fünf, sechs Jahre, weil sie mehrere Handlungsstränge hat.

Was unterscheidet Wintergeschichten von Weihnachtsgeschichten?

Wintergeschichten handeln von der Jahreszeit: Schnee, Frost und Tiere, die einschlafen. Weihnachtsgeschichten spielen an bestimmten Dezembertagen und handeln vom Warten auf jemanden.

Ist der Frost in diesen Geschichten bedrohlich?

Er ist manchmal Gegenspieler, gewinnt aber nie. Jede dieser Geschichten endet an einem warmen Ort — das ist ihre Bedingung, nicht Zufall.