Weihnachtsgeschichten

Weihnachtsgeschichten zum Vorlesen: «Nussknacker und Mausekönig» ganz erzählt, Schnee vor dem Fenster und etwas, das noch rechtzeitig gefunden wird.

6 Geschichten

Weihnachtsgeschichten zum Vorlesen liest man nur einige Wochen im Jahr, und das ändert die Art, sie zu schreiben. Im Dezember hört ein Kind dieselbe Geschichte zum siebten Mal und fragt nach Einzelheiten, die es im November überhört hätte — deshalb haben diese Geschichten mehr Kleinigkeiten als andere: wie viele Kerzen, wer wo sitzt, wonach es in der Küche riecht.

Es geht um einen Weihnachtsmann, der sich verspätet, um einen Baum, den die Waldtiere schmücken, und um einen freien Platz am Tisch. Nicht alle enden mit einem Geschenk. Einige enden damit, dass jemand einem anderen nachgegeben hat, und genau die kommen am nächsten Tag im Gespräch zurück.

Die Abende im Dezember sind kurz und die Kinder aufgeregter als sonst, deshalb haben wir die meisten dieser Geschichten so geschrieben, dass sie mit Stille enden und nicht mit einer Belohnung. Die kürzesten lesen sich in fünf Minuten, Nussknacker und Mausekönig in zwölf. Wenn Sie im Advent täglich lesen, reichen sie für die erste Woche — danach wünschen sich Kinder ohnehin ihre Lieblinge noch einmal.

Häufige Fragen

Ab welchem Alter sind diese Geschichten geeignet?

Ab drei Jahren. Den Jüngsten liest man am besten die über Tiere und den Weihnachtsbaum vor, den Älteren die über den Tisch und den freien Platz daran.

Sind diese Geschichten religiös?

Sie sprechen von Weihnachten so, wie es im Haus aussieht: Tisch, Baum, jemand, auf den gewartet wird. Eine erzählt vom Stern von Betlehem. Unterricht im Glauben gibt es hier nicht.

Was unterscheidet Weihnachts- von Wintergeschichten?

Weihnachtsgeschichten spielen an bestimmten Dezembertagen und handeln vom Warten auf jemanden. Wintergeschichten handeln von der Jahreszeit selbst — Schnee, Frost und was die Tiere tun, wenn es kalt ist.