Tiergeschichten

Tiergeschichten für Kinder: Eichhörnchen aus dem Wald, Hunde vom Hof und Vögel, die im Herbst wegfliegen und im Frühling wiederkommen.

64 Geschichten

Ein Tier in einer Geschichte sagt mehr über ein Kind, als ein Kind sagen könnte. Ein Eichhörnchen, das nicht teilen will, ist kein Vorwurf — es ist einfach ein Eichhörnchen. Deshalb sind Tiergeschichten die älteste und geräumigste Art von Geschichte: unter einem Tierfell findet jede Sache Platz, auch die, über die man nicht gern direkt spricht.

Hier verhalten sich Tiere wie Tiere und ein wenig wie wir. Das Eichhörnchen legt Vorräte an, der Hund bewacht den Hof, das Pferd arbeitet auf der Weide — und jedes hat dabei seine eigene Sache zu lösen. Dieses Gleichgewicht halten wir bewusst: ein Tier, das sich nur wie ein Mensch im Kostüm verhält, ist nach der zweiten Seite nicht mehr interessant.

Katzen, Bären und Vögel haben eigene Bereiche. Hier bleiben Waldtiere, Hunde und Pferde. Die Vorlesedauer liegt bei zwei bis zwölf Minuten, und unter jedem Titel steht ein Satz darüber, wovon die Geschichte handelt.

Häufige Fragen

Ab welchem Alter sind diese Geschichten geeignet?

Ab drei Jahren. Das ist der beste Bereich für den Anfang, weil ein Tier ohne Erklärung verständlich ist und es hier die meisten Geschichten gibt.

Warum stehen Katzen und Bären in eigenen Bereichen?

Weil es so viele Geschichten über sie gibt, dass man sie getrennt leichter findet. Hier bleiben Waldtiere, Hunde und Pferde.

Sprechen die Tiere in diesen Geschichten?

Ja, verhalten sich dabei aber wie Tiere. Wir versuchen, sie nicht zu Menschen im Kostüm zu machen — das ist der schnellste Weg dazu, dass eine Geschichte langweilig wird.