Einschlafgeschichten

Einschlafgeschichten enden leise: kein Wettlauf am Schluss, sondern ein Bett, ein Licht und ein Tier, das sich zusammenrollt.

27 Geschichten

Eine Geschichte zum Einschlafen hat eine Aufgabe, die andere Geschichten nicht haben: sie muss leiser enden, als sie angefangen hat. Das klingt einfach, ist es aber nicht — die meisten Kindergeschichten steuern auf einen Höhepunkt zu, und ein Höhepunkt ist das Letzte, was ein Kind um halb acht braucht.

Deshalb ist dieser Bereich eine Auswahl, keine Gesamtliste. Es stehen nur Geschichten darin, die mit Ruhe schließen: ein Bett, ein Licht, ein Tier, das sich zusammenrollt, ein Weg, der nach Hause führt. Keine Verfolgung am Ende, keine offene Frage, kein Gewitter auf der letzten Seite. Spannende Geschichten sind nicht schlechter — sie stehen nur woanders.

Beim Vorlesen hilft es, das Tempo mit der Geschichte zu senken: die letzten Seiten langsamer, leiser, mit längeren Pausen. Die kürzeste hier liest sich in vier Minuten, die längste in elf. Die Vorlesedauer steht unter jedem Titel, damit man nicht mitten in einer Geschichte abbrechen muss.

Häufige Fragen

Ab welchem Alter sind Einschlafgeschichten geeignet?

Ab drei Jahren. Für die Jüngsten eignen sich die Geschichten über Tiere und den Winterschlaf, für Fünf- bis Achtjährige die längeren mit mehreren Figuren.

Warum stehen hier nicht alle Geschichten der Seite?

Weil nicht jede Geschichte einen Abend beenden kann. Wir nehmen nur die auf, die leise schließen — bei den übrigen wäre der Bereich sein eigenes Versprechen nicht wert.

Was, wenn das Kind nach der Geschichte noch eine will?

Dann ist eine kurze die bessere Wahl als eine zweite lange. Die Vorlesedauer steht unter jedem Titel, und unter den kürzesten finden sich mehrere mit vier bis fünf Minuten.