Kurze Gute-Nacht-Geschichten

Kurze Gute-Nacht-Geschichten für den Abend, an dem wenig Zeit bleibt: vier bis sechs Minuten, ein Ereignis und ein Ende, das wirklich schließt.

49 Geschichten

Eine kurze Geschichte ist keine gekürzte Geschichte. Sie ist ein Ganzes, das einfach kleiner ist: Anfang, ein Ereignis, Schluss — nur auf wenigen Seiten. Kinder merken diesen Unterschied sofort. Eine gekürzte Geschichte endet, als hätte jemand mitten im Satz das Licht ausgemacht; eine kurze endet wirklich.

Dieser Bereich ist der einzige, der nicht den Inhalt bestimmt, sondern die Länge: hierher kommt jede Geschichte bis zwölf Seiten, egal wovon sie handelt. Deshalb stehen hier Fabeln, Katzengeschichten und Baggergeschichten nebeneinander. Eines haben sie gemeinsam — man liest sie zu Ende, wenn nur noch zehn Minuten bleiben.

Kurze Gute-Nacht-Geschichten helfen in zwei Lagen: wenn der Abend länger geworden ist, und wenn das Kind noch „eine“ will. Statt eine lange anzufangen und abzubrechen, ist eine ganze kurze besser. Die Vorlesedauer steht unter jedem Titel und liegt hier bei einer bis zehn Minuten; die allerkürzesten sind Gedichte aus dem Struwwelpeter.

Häufige Fragen

Was unterscheidet eine kurze von einer gekürzten Geschichte?

Die kurze ist von Anfang an ein Ganzes. Die gekürzte ist eine lange, aus der etwas entfernt wurde — das sieht man immer am Schluss. Gekürzte haben wir nicht.

Wie viele Seiten hat eine Geschichte hier?

Höchstens zwölf. Das ist der einzige Bereich der Seite, der über die Länge bestimmt wird und nicht über das Thema.

Ab welchem Alter sind sie geeignet?

Ab drei Jahren. Die kürzesten haben wenige Seiten und passen für die Jüngsten; die mit zwölf Seiten klingen ab fünf besser.