Bruno der Bär und die Honigmaschine

  • 7-9 Min. Lesezeit
  • 18 Seiten

Tief im Wald lebte Bruno, ein kluger Bär, der über alles gern erfand und tüftelte. Als er sah, wie fleißig seine Freunde, die Bienen, arbeiteten, baute er ihnen etwas Wunderbares zur Hilfe – doch selbst die beste Idee kann schiefgehen. Diese warmherzige Geschichte über Freundschaft, Natur und Gleichgewicht erinnert daran, dass eine wahre Erfindung der Welt hilft und sie nicht aus dem Takt bringt.

Tief im Wald, zwischen hohen Bäumen und Blumen in allen Farben, lebte ein kluger Bär namens Bruno.

Tief im Wald, zwischen hohen Bäumen und Blumen in allen Farben, lebte ein kluger Bär namens Bruno.

Bruno liebte es, Dinge zu bauen.

Bruno liebte es, Dinge zu bauen. Er tüftelte an Geräten und schlauen kleinen Erfindungen, die allen um ihn herum das Leben leichter machten. Seine gemütliche Werkstatt, versteckt zwischen zwei großen Eichen, quoll über vor Werkzeug und Erfindungen – und jede war noch wundersamer als die vorige.

Eines Tages, als Bruno über eine sonnige Lichtung schlenderte, sah er, wie fleißig seine Freunde, die Bienen, arbeiteten.

Eines Tages, als Bruno über eine sonnige Lichtung schlenderte, sah er, wie fleißig seine Freunde, die Bienen, arbeiteten. Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang schwirrten sie von Blüte zu Blüte, sammelten Nektar und trugen ihn heim in den Stock, wo sie ihn in süßen, goldenen Honig verwandelten – genau den, den der Bär so gern naschte.

Bruno bewunderte ihren Fleiß.

Bruno bewunderte ihren Fleiß. Doch dann begann er zu grübeln. „Es muss doch eine Möglichkeit geben, den Bienen zu helfen“, sagte er, „damit ihnen mehr Zeit zum Ausruhen und Spielen bleibt!“

Noch am selben Abend blieb Bruno lange in seiner Werkstatt, zeichnete Pläne und baute eine besondere Honigmaschine.

Noch am selben Abend blieb Bruno lange in seiner Werkstatt, zeichnete Pläne und baute eine besondere Honigmaschine.

Es war ein wunderbares Gerät mit weichen, sanften Armen, die sich zu den Blumen streckten, den Nektar ganz behutsam…

Es war ein wunderbares Gerät mit weichen, sanften Armen, die sich zu den Blumen streckten, den Nektar ganz behutsam einsammelten, ihn zu Honig machten und kleine Gläser bis zum Rand füllten. Die Maschine war für schnelles Arbeiten gebaut – viel schneller, als es je eine Biene könnte.

Am nächsten Morgen zeigte Bruno den Bienen voller Stolz seine Erfindung.

Am nächsten Morgen zeigte Bruno den Bienen voller Stolz seine Erfindung. „Schaut her, meine Freunde!“ rief er begeistert. „Ich habe diese Maschine gebaut, um euch die Arbeit zu erleichtern. Jetzt könnt ihr euch ausruhen, während sie allen Nektar für euch sammelt!“

Die Bienen umschwirrten die Maschine staunend und dankbar und sahen zu, wie Bruno den Hebel umlegte und seine Erfindung zum…

Die Bienen umschwirrten die Maschine staunend und dankbar und sahen zu, wie Bruno den Hebel umlegte und seine Erfindung zum Summen brachte.

Die Maschine arbeitete makellos.

Die Maschine arbeitete makellos. Flink flog sie von Blüte zu Blüte, sammelte im Nu den Nektar und füllte jedes Glas mit dickem, goldenem Honig. Schon bald war jedes bis zum Rand gefüllt, und Bruno konnte sich ein stolzes, glückliches Lächeln nicht verkneifen.

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