Das Haus, in dem die Liebe wohnt

  • 4-6 Min. Lesezeit
  • 14 Seiten

In einem grünen Dorf zwischen stillen Flüssen und hohen Eichen lebt die Familie Müller — voller Lachen, Wärme und Zusammenhalt. Als der Vater zu einer langen Reise durch den tiefen Wald aufbricht, findet jedes Kind seine eigene Art zu helfen und das gemütliche Zuhause zu behüten. Eine zärtliche Geschichte darüber, füreinander da zu sein, und über den größten Schatz überhaupt: eine Familie, die sich liebt.

In einem hübschen kleinen Dorf, umgeben von stillen Flüssen und hohen alten Eichen, lebte eine Familie namens Müller.

In einem hübschen kleinen Dorf, umgeben von stillen Flüssen und hohen alten Eichen, lebte eine Familie namens Müller.

Da waren zwei herzensgute Eltern, Anna und Johann, und ihre drei Kinder: Emma, Jakob und die kleine Sofie.

Da waren zwei herzensgute Eltern, Anna und Johann, und ihre drei Kinder: Emma, Jakob und die kleine Sofie. Weit und breit war die Familie Müller bekannt für ihren festen Zusammenhalt und ihre Freundlichkeit.

An einem hellen Frühlingsmorgen musste Johann — der als Förster arbeitete — zu einer langen Reise aufbrechen, tief, tief in…

An einem hellen Frühlingsmorgen musste Johann — der als Förster arbeitete — zu einer langen Reise aufbrechen, tief, tief in den fernen Wald hinein. Alle wussten, wie wichtig seine Arbeit war. Doch ach, wie sehr vermissten sie ihn immer, wenn er fortging.

Vor der Abreise gab Johann jedem Kind eine besondere Aufgabe, damit sie der Mama helfen und die Familie in seiner Abwesenheit…

Vor der Abreise gab Johann jedem Kind eine besondere Aufgabe, damit sie der Mama helfen und die Familie in seiner Abwesenheit zusammenhalten konnten.

Emma, die Älteste, durfte sich um den Garten kümmern.

Emma, die Älteste, durfte sich um den Garten kümmern. Sie liebte die bunten Blumen und das knackige Gemüse, das dort wuchs. Jeden Tag verbrachte sie Stunden damit, zu gießen, Unkraut zu zupfen und jedes Beet zu pflegen.

Jakob, das mittlere Kind, sollte sich um die Tiere kümmern.

Jakob, das mittlere Kind, sollte sich um die Tiere kümmern. Die Müllers hatten ein paar gackernde Hühner, einen quirligen Hund namens Rufus und einen weisen alten Kater namens Schnurr. Jakob fütterte alle, tollte mit Rufus herum und vergaß nie ein sanftes Streicheln für Schnurr.

Sofie war noch sehr klein, doch ihr Herz war riesengroß.

Sofie war noch sehr klein, doch ihr Herz war riesengroß. Ihre Aufgabe war es, alle glücklich zu machen. Sie malte fröhliche, bunte Bilder, sang lustige Liedchen und schenkte die allerwärmsten Umarmungen.

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