Bella und die Goldene Eichel

  • 5-6 Min. Lesezeit
  • 17 Seiten

Tief im raunenden Wald lebt Bella, ein kleines Eichhörnchen mit einem großen, mutigen Herzen und einer Nase für Abenteuer. Als sie das ängstliche Häschen Sofie aus einem Dornbusch befreit, beginnt für die beiden eine unvergessliche Reise — über reißende Flüsse, durch dunkle Höhlen und mitten hinein in ein Rätsel, das nur die klügsten Freunde lösen können. Eine warmherzige Geschichte darüber, wie Mut, Güte und wahre Freundschaft einem ganzen Wald das Glück schenken können.

Mitten im Herzen des Waldes, wo die Bäume dicht und grün beieinanderstanden, lebte ein kleines Eichhörnchen namens Bella.

Mitten im Herzen des Waldes, wo die Bäume dicht und grün beieinanderstanden, lebte ein kleines Eichhörnchen namens Bella. Alle kannten es für seinen mutigen Sinn und seine endlose Neugier.

An einem frischen Herbstmorgen, als Bella fleißig Eicheln für den Winter sammelte, hallte plötzlich ein Hilferuf durch die…

An einem frischen Herbstmorgen, als Bella fleißig Eicheln für den Winter sammelte, hallte plötzlich ein Hilferuf durch die Bäume. Sie hielt inne. Die Ohren stellten sich auf, das Schwänzchen wurde ganz still, und sie drehte sich hierhin und dorthin, um zu erkennen, woher der ängstliche Ruf gekommen war.

Dem Rufen folgend, fand Bella ein winziges Häschen namens Sofie, das sich heillos in einem stacheligen Dornbusch verfangen…

Dem Rufen folgend, fand Bella ein winziges Häschen namens Sofie, das sich heillos in einem stacheligen Dornbusch verfangen hatte. „Keine Sorge“, sagte Bella sanft, „ich hole dich da heraus.“

Schnell wie der Wind sammelte Bella ein paar kräftige Stöckchen und schob die Dornen behutsam beiseite, Zweig für Zweig.

Schnell wie der Wind sammelte Bella ein paar kräftige Stöckchen und schob die Dornen behutsam beiseite, Zweig für Zweig. Es brauchte ein wenig Geduld und ordentlich Schnaufen, doch am Ende zappelte Sofie sich frei.

„Du hast mich gerettet, Bella!“, sagte Sofie.

„Du hast mich gerettet, Bella!“, sagte Sofie. „Wie kann ich dir nur danken?“ Bella lächelte bloß. „Du musst mir nicht danken, Sofie. Freunde helfen einander immer — dafür sind Freunde doch da.“

Auf dem Heimweg erzählte Sofie ihr von ihrem großen Vorhaben.

Auf dem Heimweg erzählte Sofie ihr von ihrem großen Vorhaben. Sie suchte die zauberhafte Goldene Eichel, die — so wollten es die alten Geschichten — dem ganzen Wald Glück und Fülle brachte. Und Bella, die sich mit Eicheln besser auskannte als alle anderen, beschloss ohne einen Augenblick zu zögern, mitzusuchen.

So zogen die beiden Freundinnen tief in den Wald hinein und meisterten eine Herausforderung nach der anderen.

So zogen die beiden Freundinnen tief in den Wald hinein und meisterten eine Herausforderung nach der anderen. Zuerst lag ein reißender Fluss vor ihnen, schnell und kalt — doch sie überquerten ihn auf einem umgestürzten Baum, der eine wunderbare Brücke abgab.

Dann schlüpften sie in eine dunkle, hallende Höhle.

Dann schlüpften sie in eine dunkle, hallende Höhle. Aber Bella hatte einen herrlichen Orientierungssinn, und sie führte die beiden so sicher durch die Schatten, dass sie nie den Weg verloren.

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