Theo, das kluge Kaninchen, und der Fuchs, der sich für schlau hielt

  • 7-8 Min. Lesezeit
  • 15 Seiten

Theo ist das klügste Kaninchen im ganzen Wald, berühmt dafür, sich mit einem guten Einfall und einem warmen Herzen aus jeder Klemme zu hoppeln. Doch als der listige Fuchs Fenton eine Falle ausheckt, um ihn zu überlisten, braucht Theo mehr als nur Köpfchen — er braucht Mut, kühle Nerven und einen eigenen Plan. Eine warmherzige, witzige Geschichte über Freundschaft, Güte und die alltägliche Magie eines klugen Kopfes, und eine sanfte Erinnerung daran, dass Klugheit jede List besiegt.

Tief in einem Wald, wo die Bäume ihre alten Geheimnisse flüsterten und die Bäche leise Wiegenlieder summten, lebte ein kluges…

Tief in einem Wald, wo die Bäume ihre alten Geheimnisse flüsterten und die Bäche leise Wiegenlieder summten, lebte ein kluges kleines Kaninchen namens Theo. Von einem Ende des Waldes bis zum anderen kannte ihn jedes Tier für seinen wachen Verstand und seinen Sinn für gute Einfälle.

Alle Tiere bewunderten, wie Theo sich aus jeder noch so verzwickten Lage herauswand.

Alle Tiere bewunderten, wie Theo sich aus jeder noch so verzwickten Lage herauswand. Alle — bis auf einen: den listigen Fuchs Fenton, der davon rein gar nichts hielt.

Fenton war grün vor Neid auf Theos Ruhm und träumte von dem Tag, an dem er ihn endlich schnappen würde.

Fenton war grün vor Neid auf Theos Ruhm und träumte von dem Tag, an dem er ihn endlich schnappen würde. Könnte er das Kaninchen nur überlisten, so war er sicher, dann wäre er das klügste Tier im ganzen Wald. Diesen Gedanken wieder und wieder wälzend, heckte Fenton einen gerissenen Plan aus, um Theo in eine Falle zu locken.

Fenton streute das Gerücht, er habe ein Feld voller allersaftigster Möhren gefunden.

Fenton streute das Gerücht, er habe ein Feld voller allersaftigster Möhren gefunden. Kein Kaninchen der Welt, dachte er, könnte solch einem Leckerbissen widerstehen. Als die Neuigkeit Theo erreichte, spitzte er die Ohren — doch weil er den Fuchs und seine Ränke kannte, beschloss er, vorsichtig zu Werke zu gehen.

Also ging Theo zu seiner Freundin, einer weisen Eule namens Olli, um Rat.

Also ging Theo zu seiner Freundin, einer weisen Eule namens Olli, um Rat. Olli hörte jedem Wort aufmerksam zu. „Fenton ist listig“, schuhute sie leise, „aber du bist klüger. Nutze dein kluges Köpfchen, und lass seine eigene Falle über ihm zuschnappen.“

Am nächsten Morgen machte sich Theo auf zu dem Feld, mit dem Fenton geprahlt hatte.

Am nächsten Morgen machte sich Theo auf zu dem Feld, mit dem Fenton geprahlt hatte. Während er durch den Wald hoppelte, entdeckte er kleine Zeichen, die den Weg zu den Möhren wiesen. Vorsichtig folgte er ihnen und gelangte schließlich auf eine Lichtung mit einem großen Haufen saftiger Möhren. Das Wasser lief ihm im Mund zusammen — doch er blieb wachsam wie ein Dorn.

Theo umrundete die Lichtung und erspähte bald ein Netz, geschickt im Gras versteckt.

Theo umrundete die Lichtung und erspähte bald ein Netz, geschickt im Gras versteckt. Er lächelte, denn nun verstand er genau, was Fenton im Schilde führte. Er sammelte kräftige Stöcke und ein Stück Seil und baute mit großem Geschick seine eigene kleine Gegenfalle.

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