Der fliegende Robert

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Der fliegende Robert aus dem Struwwelpeter, Wort für Wort wie im Original. Der Junge, den der Sturm samt Regenschirm davonträgt.

Wenn der Regen niederbraust, Wenn der Sturm das Feld durchsaust, Bleiben Mädchen oder Buben Hübsch daheim in ihren Stuben.

Wenn der Regen niederbraust, Wenn der Sturm das Feld durchsaust, Bleiben Mädchen oder Buben Hübsch daheim in ihren Stuben. — Robert aber dachte: Nein! Das muß draußen herrlich sein! — Und im Felde patschet er Mit dem Regenschirm umher.

Hui, wie pfeift der Sturm und keucht, Daß der Baum sich niederbeugt!

Hui, wie pfeift der Sturm und keucht, Daß der Baum sich niederbeugt! Seht! den Schirm erfaßt der Wind, Und der Robert fliegt geschwind Durch die Luft so hoch, so weit; Niemand hört ihn, wenn er schreit. An die Wolken stößt er schon, Und der Hut fliegt auch davon.

Schirm und Robert fliegen dort Durch die Wolken immerfort.

Schirm und Robert fliegen dort Durch die Wolken immerfort. Und der Hut fliegt weit voran, Stößt zuletzt am Himmel an. Wo der Wind sie hingetragen, Ja! das weiß kein Mensch zu sagen.

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Textquelle: Heinrich Hoffmann † 20.09.1894; gemeinfrei 70 Jahre nach dem Tod des Autors. Text wörtlich nach Wikisource, 400. Auflage, Rütten & Loening, Frankfurt am Main 1917. de.wikisource.org

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