Leo und der Gast aus den Sternen
- 6-8 Min. Lesezeit
- 20 Seiten
Leo ist ein Junge mit dem Weltall im Herzen und tausend Fragen im Kopf. Als ein geheimnisvolles kleines Raumschiff im Wald hinter seinem Haus abstürzt, trifft er Zog, einen freundlichen Reisenden von einem fernen Planeten, der einen Freund braucht. Aus einer einzigen Sternennacht wird das größte Abenteuer von Leos Leben – eine Geschichte über Neugier, Hilfsbereitschaft und den Mut, nach den Sternen zu greifen.

In einem lebhaften Städtchen, unter einem Himmel voller flimmernder Sterne, lebte ein Junge namens Leo. Nichts auf der ganzen Welt liebte er so sehr wie das Weltall. Jede Nacht schaute er durch sein Teleskop und träumte von großen Abenteuern zwischen den Planeten und den wirbelnden Galaxien.

In einer klaren Nacht, als Leo die Sternschnuppen zählte, zuckte ein blendend heller Blitz über den Himmel.

Etwas Leuchtendes ging mit einem Rumms zu Boden und landete im Wald gleich hinter seinem Garten.

Vor lauter Neugier schnappte sich Leo seinen Rucksack, packte ein paar Leckereien ein, griff nach seiner Taschenlampe und lief in den Wald, um nachzusehen.

Auf einer mondbeschienenen Lichtung entdeckte Leo ein seltsames, leuchtendes Etwas, halb in der weichen Erde vergraben.

Es war ein kleines Raumschiff, nicht größer als ein Auto, mit winzigen Lichtern, die überall an seinem glänzenden Rumpf blinkten und funkelten.

Leo schlich näher und berührte vorsichtig die glatte Oberfläche. Zu seinem Erstaunen schwang eine Luke auf – und eine freundliche Stimme hieß ihn willkommen.

„Hallo, kleiner Erdling! Ich bin Zog vom Planeten Zorlon. Mein Schiff ist abgestürzt, und ich könnte deine Hilfe gut gebrauchen, um es zu reparieren.“

Leo nickte, ohne lange zu überlegen. „Ich helfe dir, Zog! Sag mir nur, was ich tun soll.“

Zog reichte Leo eine Liste mit all den Teilen, die sie zum Reparieren des kleinen Schiffs brauchten.
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