Zebbi und die Regeln am Straßenrand

  • 7-9 Min. Lesezeit
  • 15 Seiten

In einer lebhaften kleinen Stadt wohnt ein ganz besonderes Zebra namens Zebbi, das jeden Tag darauf achtet, dass die Kinder sicher über die Straße kommen. Doch was tun, wenn jemand sich für viel zu schnell hält, um stehen zu bleiben? Diese fröhliche und kluge Geschichte bringt den Kleinsten die wichtigsten Regeln des sicheren Überquerens bei — und zeigt, dass wahre Tapferkeit heißt: aufpassen und vorsichtig sein.

In einer lebhaften kleinen Stadt wohnte ein kleines Zebra namens Zebbi.

In einer lebhaften kleinen Stadt wohnte ein kleines Zebra namens Zebbi. Ja, ja — ein echtes, richtiges Zebra! Nur eben kein gewöhnliches: Es galoppierte nicht durch die Savanne, sondern wohnte neben einer Schule und arbeitete… als Zebrastreifen!

Genau — als jener Fußgängerüberweg, der den Kindern hilft, sicher hinüberzukommen.

Genau — als jener Fußgängerüberweg, der den Kindern hilft, sicher hinüberzukommen. Jeden Morgen breitete es seine schwarz-weißen Streifen glatt auf dem Asphalt aus und schaltete seine allerzauberhafteste Stimme ein.

„Kommt herüber, ihr Kinder!

„Kommt herüber, ihr Kinder! Bleibt auf den Streifen — schön sicher! Nicht drängeln, nicht hüpfen, nicht Roller fahren, bevor die Autos halten!“ Und alle hörten auf Zebbi. Alle bis auf einen…

Er hieß Timmi. Ein kleiner Wildfang mit einem Kopf voller Locken und einem lustigen Rucksack in Form eines Dinosauriers.

Er hieß Timmi. Ein kleiner Wildfang mit einem Kopf voller Locken und einem lustigen Rucksack in Form eines Dinosauriers.

Timmi war fest überzeugt, er sei „superschnell, wie eine Rakete“, und so beschloss er eines Tages, ganz allein über die…

Timmi war fest überzeugt, er sei „superschnell, wie eine Rakete“, und so beschloss er eines Tages, ganz allein über die Straße zu gehen — ohne auf das grüne Ampellicht zu warten.

„Timmi, halt!“ rief Zebbi und wedelte mit seinen Streifen.

„Timmi, halt!“ rief Zebbi und wedelte mit seinen Streifen. „Da kommen noch Autos!“ „Ach was, Zebbi! Ich bin schnell wie der Blitz — zack! — und schon auf der anderen Seite!“ antwortete der Junge und rannte los.

Doch auf einmal — Iiiiiitsch!

Doch auf einmal — Iiiiiitsch! — ein scharfes Bremsen, ein erschrockener Fahrer, Staub, ein Schrei. „Wolltest du etwa ein Pfannkuchen auf meiner Motorhaube werden?“ Ein Taxifahrer namens Herr Stefan beugte sich heraus. „So macht man das nicht!“

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