Zumi und der große Sturm

  • 6-7 Min. Lesezeit
  • 18 Seiten

In der geschäftigen kleinen Stadt Motorheim lebte ein winziges rotes Auto namens Zumi, das davon träumte, ein echter Held zu sein und allen zu zeigen, dass Mut nicht in Zentimetern gemessen wird, sondern im Herzen. Als ein gewaltiger Sturm auf die Stadt zurollt, bekommt Zumi eine ganz wichtige Aufgabe: auf die alten Autos aufzupassen. Eine warmherzige Geschichte darüber, dass auch die Kleinsten Großes bewirken können, wenn die Güte den Weg weist.

In der geschäftigen kleinen Stadt Motorheim, wo die Straßen von Motoren brummten und die Ampeln in fröhlichem Takt…

In der geschäftigen kleinen Stadt Motorheim, wo die Straßen von Motoren brummten und die Ampeln in fröhlichem Takt blinzelten, lebte ein flinkes kleines Auto namens Zumi. Zwischen all den Lastwagen und Bussen fiel sie sofort auf – kirschrot leuchtend und voller Schwung, mehr als die ganze Stadt zusammen.

Zumi war das kleinste Auto in ganz Motorheim, doch ihr Herz war groß, warm und voller Mut.

Zumi war das kleinste Auto in ganz Motorheim, doch ihr Herz war groß, warm und voller Mut. Am liebsten half sie, wo sie nur konnte, und mehr als alles andere träumte sie davon, eines Tages etwas richtig Heldenhaftes zu vollbringen.

Eines Morgens knisterte im Radio eine Nachricht: Ein gewaltiger Sturm zog auf die Stadt zu.

Eines Morgens knisterte im Radio eine Nachricht: Ein gewaltiger Sturm zog auf die Stadt zu. Der Bürgermeister von Motorheim, ein weiser alter Bus namens Klaus, hupte dreimal und rief alle Fahrzeuge auf den großen Platz.

„Ein großer Sturm ist im Anzug“, sagte Klaus.

„Ein großer Sturm ist im Anzug“, sagte Klaus. „Wir müssen dafür sorgen, dass alle in Sicherheit sind und dass die Straßen frei und leer bleiben.“

Die großen Fahrzeuge bekamen große Aufgaben, um die Stadt vorzubereiten.

Die großen Fahrzeuge bekamen große Aufgaben, um die Stadt vorzubereiten. Die Lastwagen schleppten schwere Sandsäcke, die Busse brachten die Familien in sichere Unterkünfte, und die Feuerwehrautos fuhren von Tür zu Tür und prüften jedes Haus, damit auch niemand vergessen wurde.

Zumi fühlte sich klein und nutzlos.

Zumi fühlte sich klein und nutzlos. Sie war so winzig – was sollte sie schon tun, um zu helfen?

Klaus bemerkte ihre hängenden Scheinwerfer und lächelte breit und warm.

Klaus bemerkte ihre hängenden Scheinwerfer und lächelte breit und warm. „Zumi“, sagte er, „ich habe eine sehr wichtige Aufgabe nur für dich. Du musst nach den alten Autos sehen und dafür sorgen, dass es jedem von ihnen gut geht.“

Zumis Augen leuchteten hell wie ihr Lack.

Zumis Augen leuchteten hell wie ihr Lack. „Das schaffe ich!“, rief sie, und sie meinte jedes Wort.

Schon sauste sie los, quer durch die ganze Stadt, um sicherzugehen, dass alle alten Autos gut geschützt waren.

Schon sauste sie los, quer durch die ganze Stadt, um sicherzugehen, dass alle alten Autos gut geschützt waren. Zuerst besuchte sie Herrn Blinker – ein wackeliges altes grünes Auto, das oben am Hügel wohnte.

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