Pip und der Mut zum Sprung

  • 7-8 Min. Lesezeit
  • 14 Seiten

Am Ende der Welt, zwischen endlosen Gletschern und weiten Schneefeldern, lebt ein kleiner Pinguin namens Pip — ein Pinguin mit einer ganz besonderen Sorge. Während seine Freunde fröhlich durch die eisigen Wellen tauchen, bleibt Pip lieber auf der Eisscholle stehen, viel zu ängstlich zum Springen. Doch mit einer weisen Freundin an seiner Seite und ganz kleinen, tapferen Schritten entdeckt Pip die schimmernde Welt unter dem Wasser — und lernt, dass großer Mut mit einem winzigen Anfang beginnt.

Weit weg am Ende der Welt, zwischen endlosen Gletschern und weiten, verschneiten Ebenen, lebte ein kleiner Pinguin namens…

Weit weg am Ende der Welt, zwischen endlosen Gletschern und weiten, verschneiten Ebenen, lebte ein kleiner Pinguin namens Pip. Wie die meisten Pinguine hatte er glattes schwarz-weißes Gefieder, ein verspieltes Herz und einen watschelnden Gang, über den alle lachen mussten. Doch eine Sache machte Pip anders als die anderen: Er hatte schrecklich große Angst vor dem Tauchen.

Während die anderen Pinguine fröhlich ins Wasser sprangen, blieb Pip oben auf dem Eis und sah ihnen mit klopfendem Herzen zu.

Während die anderen Pinguine fröhlich ins Wasser sprangen, blieb Pip oben auf dem Eis und sah ihnen mit klopfendem Herzen zu. Schon der bloße Gedanke, in den tiefen, kalten Ozean zu tauchen, ließ sein kleines Herz ganz aufgeregt pochen.

Jeden Tag versuchten Pips Freunde, ihm Mut zu machen.

Jeden Tag versuchten Pips Freunde, ihm Mut zu machen. „Komm schon, Pip! Das Wasser ist herrlich!“, riefen sie und plumpsten vergnügt in die Wellen. Doch so sehr Pip sich auch bemühte, er brachte sich einfach nicht dazu, diesen einen Sprung zu wagen.

Eines Tages, als Pip am Rand der Eisscholle stand, watschelte seine Freundin Tilly zu ihm herüber — eine weise, sanfte alte…

Eines Tages, als Pip am Rand der Eisscholle stand, watschelte seine Freundin Tilly zu ihm herüber — eine weise, sanfte alte Pinguindame, die schon viele Winter erlebt hatte. „Was bedrückt dich, Pip?“, fragte sie leise.

„Ich habe Angst vor dem Tauchen, Tilly“, gab Pip zu und ließ den Kopf hängen.

„Ich habe Angst vor dem Tauchen, Tilly“, gab Pip zu und ließ den Kopf hängen. „Mir macht Angst, was das Wasser verbirgt, und wie tief und endlos unser Ozean ist.“

Tilly nickte nachdenklich.

Tilly nickte nachdenklich. „Es ist ganz in Ordnung, Angst zu haben. Jeder hat seine Ängste. Aber manchmal überwindet man sie am besten mit ganz kleinen Schritten.“ Pip hob den Kopf. „Kleine Schritte?“, fragte er.

„Genau“, sagte Tilly mit einem warmen Lächeln.

„Genau“, sagte Tilly mit einem warmen Lächeln. „Fang klein an. Tauch zuerst nur den Schnabel ins Wasser, dann die Füße. Du musst nicht gleich springen. Gewöhn dich einfach nach und nach daran.“

…den Rest liest du in der Marytale-App.

Marytale ist eine App mit illustrierten Geschichten zum Vorlesen — ein Bild auf jeder Seite, keine Werbung, kein Internet nötig. Das Lesezeichen bleibt dort, wo das Kind eingeschlafen ist.

Kostenlos ausprobieren

Mit dem Handy scannen, um Marytale zu laden

Mehr Geschichten zum Vorlesen