Ricky und die geklauten Chips

  • 5-6 Min. Lesezeit
  • 11 Seiten

Im kleinen Städtchen Ahornbach lebt Ricky, ein Waschbär mit flinken Pfoten und einer Nase für Abenteuer. Als ihn der Duft knuspriger Chips auf einen krummen Weg lockt, merkt Ricky bald, dass ein schlechtes Gewissen schwerer wiegt als ein leerer Bauch. Eine warmherzige Geschichte über Ehrlichkeit, Mut und die schöne Kraft eines aufrichtigen „Entschuldigung“.

Im kleinen Städtchen Ahornbach lebte ein frecher Waschbär namens Ricky.

Im kleinen Städtchen Ahornbach lebte ein frecher Waschbär namens Ricky. Alle kannten ihn für seine flinken Pfoten und seine Abenteuerlust — doch, ehrlich gesagt, ging manchmal die Neugier mit ihm durch.

An einem sonnigen Nachmittag schlenderte Ricky durch den Park, als ihm plötzlich ein herrlicher Duft in die Nase stieg.

An einem sonnigen Nachmittag schlenderte Ricky durch den Park, als ihm plötzlich ein herrlicher Duft in die Nase stieg. Er folgte seinem zuckenden Näschen, bis er vor einer Picknickdecke stand. Und dort — ganz allein, ohne dass jemand hinsah — lag eine Tüte knuspriger, goldener Chips.

Rickys Augen wurden groß wie Teller, und sein kleines Herz klopfte schneller bei dem Gedanken an diesen leckeren Schatz.

Rickys Augen wurden groß wie Teller, und sein kleines Herz klopfte schneller bei dem Gedanken an diesen leckeren Schatz. Ohne auch nur eine Sekunde nachzudenken, schnappte er sich die Tüte mit seinen Pfoten und flitzte in den Wald davon, um seine Beute in der Stille unter den Bäumen zu genießen.

Unter einer großen Eiche saß Ricky und knabberte — als ihn auf einmal ein Ziepen tief im Bauch überkam, und das war kein…

Unter einer großen Eiche saß Ricky und knabberte — als ihn auf einmal ein Ziepen tief im Bauch überkam, und das war kein Hunger. Er wusste genau, dass man nichts nehmen darf, was einem nicht gehört. Doch ach, die Versuchung war so groß gewesen! Und je mehr er aß, desto schwerer wurde dieses komische Gefühl.

In dieser Nacht, als Ricky sich zum Schlafen einrollte, wollte sein Gewissen einfach nicht ruhig sein.

In dieser Nacht, als Ricky sich zum Schlafen einrollte, wollte sein Gewissen einfach nicht ruhig sein. Er wälzte sich hin und her und dachte an die Familie, die diese Chips in den Park getragen hatte, um einen fröhlichen Tag miteinander zu verbringen.

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