Die Brücke, die Herzen verband

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In einem grünen Tal, geteilt von einem wilden, reißenden Fluss, lagen zwei Dörfer nah beieinander — und blieben sich doch jahrelang fremd. Dann warf ein furchtbarer Sturm ihr ganzes Leben durcheinander, und plötzlich blieb nur ein Weg: einander endlich die Hand zu reichen. Eine warmherzige Geschichte davon, wie schwere Zeiten Menschen zusammenführen und wie eine Brücke aus Stein und Holz zu einer Brücke zwischen Herzen werden kann.

Vor langer, langer Zeit lagen in einem Tal, das von hohen blauen Bergen umschlossen war, zwei kleine Dörfer: das eine hieß…

Vor langer, langer Zeit lagen in einem Tal, das von hohen blauen Bergen umschlossen war, zwei kleine Dörfer: das eine hieß Bachheim, das andere Flussbogen.

Die beiden Dörfer lagen nah beieinander wie gute Nachbarn, und doch rauschte zwischen ihnen ein breiter, tosender Fluss…

Die beiden Dörfer lagen nah beieinander wie gute Nachbarn, und doch rauschte zwischen ihnen ein breiter, tosender Fluss mitten durchs Tal. Jahr um Jahr lebten die Leute von Bachheim und die Leute von Flussbogen getrennt voneinander und riefen sich kaum je ein Wort über das Wasser zu.

Die Menschen aus Bachheim waren geschickte Bauern, weithin berühmt für ihre goldenen Felder und ihre reiche Ernte.

Die Menschen aus Bachheim waren geschickte Bauern, weithin berühmt für ihre goldenen Felder und ihre reiche Ernte. Die Menschen aus Flussbogen waren begabte Handwerker; sie schufen schöne Möbel, feste Werkzeuge und Töpfe aus dem besten Ton.

Beiden Dörfern ging es gut, in beiden gab es reichlich.

Beiden Dörfern ging es gut, in beiden gab es reichlich. Und doch fehlte jedem von ihnen genau dasselbe — ein Freund auf der anderen Seite, eine Freundschaft, wie es sie zwischen ihnen nie gegeben hatte.

Dann, eines Sommers, brach ein furchtbarer Sturm über das Tal herein.

Dann, eines Sommers, brach ein furchtbarer Sturm über das Tal herein. Der Fluss stieg und brauste und wurde zornig, immer höher stieg das Wasser, bis es schließlich über die Ufer trat und beide Dörfer verschlang.

Die Felder von Bachheim wurden zerschlagen und ertränkt, und die kleinen Häuser von Flussbogen fielen in Trümmer.

Die Felder von Bachheim wurden zerschlagen und ertränkt, und die kleinen Häuser von Flussbogen fielen in Trümmer.

Von beiden Ufern sahen die Dorfleute voller Verzweiflung zu, wie all ihre mühsame Arbeit in der Flut fortgespült wurde.

Von beiden Ufern sahen die Dorfleute voller Verzweiflung zu, wie all ihre mühsame Arbeit in der Flut fortgespült wurde. Und als der Sturm sich endlich gelegt hatte, traten sie vor ihre Türen, um zu sehen, was geblieben war.

Die Menschen aus Bachheim fanden ihre Ernte vernichtet, und ihre Herzen wurden schwer.

Die Menschen aus Bachheim fanden ihre Ernte vernichtet, und ihre Herzen wurden schwer. Wie sollten sie nur die langen Monate überstehen, ohne etwas zu essen?

Die Menschen aus Flussbogen fanden ihre Werkzeuge zerbrochen und ihre Werkstätten verwüstet.

Die Menschen aus Flussbogen fanden ihre Werkzeuge zerbrochen und ihre Werkstätten verwüstet. Die Flut hatte ihnen nichts gelassen, womit sie ihre Häuser hätten ausbessern oder ihr Handwerk weiterführen können.

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